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Pferdemist als Rosendünger

Pferdemist als Rosendünger

Rosen zählen zu den Pflanzen, die sehr viele Nährstoffe benötigen. Deshalb lieben sie es, regelmäßig gedüngt zu werden. Zum Düngen der Rosen eignet sich zum Beispiel Pferdemist. Möchten Sie diese Idee anwenden, sollten Sie einiges beachten. Das trifft nicht nur auf den Zeitpunkt und die Art der Düngung zu. Sie müssen zusätzlich beachten, welchen Pferdemist Sie verwenden.

 

Welchen Dünger mögen Rosen?

Rosen zählen zu den Pflanzen, die viele Nährstoffe benötigen. Aus diesem Grund lieben sie einen Dünger, der viele Nährstoffe enthält. Auf frischen Mist trifft dies zum Beispiel zu. Ferner besteht Mist aus mehreren Stoffen, sodass sich die Rose über diesen organischen Dünger besonders freut:

  • Stickstoff und Phosphor benötigen Rosen im Frühjahr zum Wachsen und zur Blütenbildung.
  • Kalium sollten die Rosen im Laufe des Jahres bekommen, um winterharte Triebe zu bilden
  • Im Sommer empfehlen Experten einen Dünger mit einem niedrigeren Stickstoffgehalt. Ferner sollte der Dünger im Sommer sofort wirken.
  • Viele Experten sind der Meinung, dass Rosen einen Dünger mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen lieben.

 

Tipp: Im Frühjahr erfüllt ein frischer Pferdemist alle Voraussetzungen, während im Sommer ein abgelagerter Mist infrage kommt. Letzterer enthält weniger Stickstoff als frischer Pferdemist.

 

Zu welchem Zeitpunkt sollten Rosen gedüngt werden?

Rosen benötigen eine hohe Menge an Nährstoffen, damit sie eine schöne Blütenpracht hervorbringen. Zudem müssen Rosen zu einem bestimmten Zeitpunkt geschnitten werden, damit die vorhandene Blütenpracht erhalten bleibt. Das kann unter Umständen zugleich der Zeitpunkt sein, zu dem auch gedüngt wird:

  • Rosen sollten im Frühjahr gedüngt werden. Experten empfehlen, dass der Dünger im Bereich der Wurzeln in den Boden eingearbeitet wird. Der beste Zeitpunkt zum Düngen der Rosen ist direkt nach dem Zurückschneiden.
  • Alternativ hierzu können Sie die Rosen bereits vor der ersten Blüte düngen. Damit freuen Sie sich garantiert über eine besondere Blütenpracht. In diesem Fall benötigen Rosen eine hohe Menge Stickstoff.
  • Im Sommer werden öfter blühende Rosen zum zweiten Mal nachgeschnitten. Dann werden sie zum zweiten Mal gedüngt.
  • Haben Sie Rosen neu gepflanzt? Dann werden sie nach der Blüte zum ersten Mal gedüngt. Direkt nach dem Anpflanzen müssen die Rosen nicht gedüngt werden. Wichtiger ist, dass die Rosen fest anwachsen, anstatt durch den Dünger Blüten zu bilden.
  • Zusätzlich können Rosen im Herbst mit Pferdedünger versorgt werden. Hierzu müssen Sie einiges beachten, das wir Ihnen später verraten.

 

So gehen Sie bei der Düngung mit Pferdemist vor

Nachfolgend zeigen wir Ihnen, wie Sie den Pferdemist verwenden, um Rosen zu düngen:

  • Im Herbst sollten Sie nur abgelagerten Pferdemist verwenden. Diesen legen Sie oben auf die Erde, er muss nicht eingearbeitet werden.
  • Verwenden Sie im Herbst keinen frischen Pferdemist, dieser würde den Frostwiderstand der Pflanze verringern. Schuld ist der hohe Stickstoffanteil. Dieser wäscht sich im Laufe des Winters aus und kann dem Grundwasser und grundsätzlich der Erde schaden.
  • Ein Dünger mit einem zu hohen Nährstoffgehalt könnte im Herbst ein weiteres Austreiben der Rose verursachen.
  • Im Frühjahr und Sommer darf auch frischer Pferdemist verwendet werden, der in kleinen Mengen in die Erde eingeharkt wird.

 

Ein altes Hausrezept besagt, dass frische Pferdeäpfel in Wasser eingeweicht werden können. Mit dem so entstandenen Wasser mit einem hohen Nährstoffanteil werden die Rosen gegossen.

 

Reicht für Rosen abgelagerter Pferdemist aus?

Rosen haben einen sehr hohen Nährstoffbedarf. Das ist auch der Grund, weshalb sich Pferdemist überhaupt eignet. Pflanzen, die einen geringen oder mittleren Nährstoffbedarf haben, werden mit Pferdemist überdüngt. Das kann bei Rosen nicht passieren. Deshalb darf auch frischer Mist verwendet werden.

Trotzdem bietet ein abgelagerter Pferdemist im Vergleich zu frischem Pferdemist einige Vorteile:

  • Der in frischen Pferdeäpfeln enthaltene Ammoniak ist sehr scharf und könnte besonders junge Rosen schädigen. Generell wird Ammoniak für junge Wurzeln als schädlich bezeichnet.
  • Frischer Mist stinkt und könnte unter Umständen die Nachbarn stören.
  • Der hohe Stickstoffgehalt im Mist verringert den Frostwiderstand. Wird im Herbst frischer Mist in die Erde eingearbeitet, könnten die winterharten Rosen Schaden nehmen.
  • Abgelagerter Mist besitzt eine bodenverbessernde Eigenschaft. Hierdurch profitieren Sie von einer Langzeitwirkung des Pferdemistes. Ein gesunder Boden führt zu einer ausgeprägten Blütenpracht.
  • Verwenden Sie im Herbst abgelagerten Mist, so verhindern Sie ein erneutes Austreiben der Rose. Trotzdem sorgen Sie dafür, dass der Boden mit ausreichend Nährstoffen versorgt wird und sich die Rosen im Frühjahr über einen gut gedüngten Boden freuen.

 

Welche weiteren Tipps gibt es für den Herbst?

Wie schon kurz angesprochen, sollten Rosen im Herbst mit keinem zu nährstoffreichen Dünger versorgt werden. Zu viele Nährstoffe würden ein erneutes Austreiben begünstigen. Deshalb gelten für den Herbst folgende Empfehlungen:

  • Sie sollten die Rosen mit einem nährstoffreichen Humus bedecken. Demzufolge können Sie lange abgelagerten Mist oder Pferdemistkompost verwenden.
  • Ein weiterer Grund, weshalb Sie Rosen im Herbst nicht düngen sollten, liegt darin, dass der Dünger ein Verholzen verhindert. Dann besteht die Gefahr, dass die Rosen erfrieren.
  • Pferdemistkompost können Sie jedoch im Herbst auftragen, um die Wurzeln vor der anstehenden Winterkälte zu schützen.

 

Wie oft darf Pferdemist als Rosendünger verwendet werden?

Pferdemist als Rosendünger ist wesentlich sparsamer zu verwenden, als manche denken:

  • Pferdeäpfel und abgelagerter Pferdemist geben die enthaltenen Nährstoffe langsam ab.
  • Aus diesem Grund sollten Sie nicht bei jedem Düngen Pferdemist verwenden.
  • Nutzen Sie Pferdemist einmal im Jahr – das reicht völlig aus.
  • Eine Ausnahme stellt Pferdemistkompost dar. Diesen dürfen Sie zusätzlich im Winter als Kälteschutz auf die Erde um die Rose legen.

 

Mineralischer Rosendünger oder Pferdemist?

Seit Jahrzehnten nutzen Rosenfans Pferdemist zum Düngen. Das hat seine guten Gründe, denn Pferdemist hat im Vergleich zu einem mineralischen Dünger viele Vorteile:

  • Nachdem Rosen im Sommer einen schnell wirkenden Dünger benötigen, setzen viele auf Blaukorn. Allerdings führt dieser oft zu einer Überdüngung.
  • Liegt bei Ihnen ein Boden vor, der bereits ein hohes Maß an Phosphor besitzt, sollten Sie keinesfalls einen mineralischen Dünger verwenden.
  • Pferdemist gibt die Nährstoffe langsam und muss deshalb nur einmal im Jahr verwendet werden.
  • Abgelagerter Pferdemist oder gar Pferdemistkompost kann den Boden verbessern und führt so ebenfalls zu einem guten Wachstum und einer ausgezeichneten Blütenpracht. Das trifft auch auf frischen Mist mit einem hohen Streuanteil zu.
  • Gießwasser, das mit Pferdemist vermischt wurde, eignet sich besonders für Topfrosen. Mit diesem Wasser dürfen die Rosen alle 14 Tage gedüngt werden.

 

Tipp: Wechseln Sie im Laufe des Jahres Pferdemist und mineralischen Dünger ab. So erhalten Ihre Rosen alle Nährstoffe, die sie benötigen.

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